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Online Poker Strategie
POKER IST EIN
STRATEGIESPIEL
Der nachfolgende Text über die Pokerstrategie sollen
Ihnen helfen Ihre Fähigkeiten beim Pokerspiel zu verbessern.
Bevor Sie diesen Teil lesen, sollten Sie sich mit den
Grundregeln von Texas Hold'em und mit den gängigen
Pokerbegriffen vertraut machen.
Dieser Strategieteil soll Ihnen in erster Linie die
Grundlagen des Pokerspiels erklären und Ihnen damit das
Vertrauen geben, niedrige Limits sicher zu spielen. Nachdem
Sie diesen Teil gelesen und verstanden haben sollten Sie in
der Lage sein das Spiel am Pokertisch zu genießen und mit
ein wenig Geschick auch zu gewinnen.
Im Gegensatz zu anderen Casinospielen, spielen Sie bei
Poker nicht gegen die Bank oder den Computer sondern
gegen andere, echte Spieler, die wie Sie an ihrem PC
sitzen. Obwohl es bei Poker natürlich auch einen nicht zu
unterschätzenden Glücksfaktor gibt, wird sich längerfristig
der bessere Spieler durchsetzen. Wenn man davon ausgeht,
dass genügend viele Spieler eine große Anzahl von Händen
spielen, wird auf lange Sicht statistisch jeder Spieler
gleich viele gute und schlechte Karten bekommen. Also ist
der Glücksfaktor gleich verteilt und der Spieler mit der
besseren Strategie wird gewinnen. Poker ist also nur auf
kurze Sicht gesehen ein Glücksspiel, langfristig gesehen ist
es ein komplexes Strategie- und Geschicklichkeitsspiel.
Poker vereint mathematische, taktische und psychologische
Bestandteile und ist damit ein sehr vielfältiges Spiel mit
verschiedenen Aspekten.
RATSCHLÄGE FÜR ANFÄNGER
Als Anfänger sollte man unbedingt mit Spielgeld beginnen.
So lernt man ohne Risiko die Regeln des Spiels und das
Benutzen der Pokersoftware. Wenn man an Spielgeldtischen
öfter erfolgreich gespielt hat, kann man beginnen niedrige
Limits (2 Cent/4 Cent, 5 Cent/10 Cent) an Echtgeldtischen zu
spielen. Die Regeln an den Echtgeldtischen sind die
gleichen, aber Sie werden bald merken, dass das Spiel anders
gespielt wird.
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10 Tipps für Pokeranfänger
08.05.2012
- Beobachten Sie den Tisch bevor Sie
zu spielen beginnen. Probieren Sie die
Spielstile Ihrer Gegner zu erkennen.
Jede zusätzliche Information verschafft
Ihnen einen Vorteil!
- Poker benötigt viel Disziplin,
lassen Sie sich nicht von Ihrer Neugier
verleiten!
- Spielen Sie nicht wenn Sie müde,
unkonzentriert oder abgelenkt sind.
- Lernen Sie nicht jedes Blatt zu
spielen, Sie können und müssen auch
folden. Sie müssen nicht jedes Raise
bezahlen. Wenn die Wahrscheinlichkeiten
gegen Sie sprechen sollten sie passen.
Nicht verlorenes Geld ist gewonnenes
Geld.
- Lassen Sie sich nicht von der Zeit
unter Druck setzen. Überlegen Sie bevor
Sie handeln.
- Bluffen Sie nicht bevor Sie das
Spiel verstehen. Wenn Sie sich an die
Mathematik halten, werden Sie auch ohne
bluffen gewinnen.
- Halten Sie sich an die
Wahrscheinlichkeiten und Sie werden
gewinnen.
- Akzeptieren Sie, dass die anderen
gegebenenfalls besser sind. Wenn Sie an
einem Tisch sukzessive verlieren ohne
große Fehler zu begehen, dann sind Sie
wahrscheinlich der schlechtere Spieler
am Tisch! Wenn Sie glauben, dass Ihre
Gegner zu stark sind, wechseln Sie den
Tisch.
- Bleiben Sie Ihrer Taktik treu, egal
ob Sie verloren oder gewonnen haben. Das
Spiel ist immer das gleiche!
- Spielen Sie emotionslos. Emotionen
haben am Pokertisch nichts verloren.
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Nicht verlorenes Geld ist gewonnenes Geld
Grundsätzlich spricht man im Poker von
konservativen (tight) oder lockeren (loose) und
aggressiven oder passiven Spielern.
- Konservatives Spiel heißt, dass man
nur sehr gute Starthände spielt. Bei
einem zehn Spieler Tisch sieht ein
konservativer Spieler im Schnitt weniger
als 25% der Flops.
- Lockeres Spiel heißt, man spielt
sehr viele Starthände und hofft, dass
man mit dem Flop seine Hand verbessert.
Bei lockerem Spiel sieht man 30% oder
mehr der Flops.
- Aggressives Spiel bedeutet, man
übernimmt die Kontrolle am Tisch indem
man viel setzt und erhöht. Man gewinnt
dadurch auch Pots ohne Showdown, aber
man riskiert auch höhere Verluste.
- Passives Spiel bedeutet, man
überlässt anderen Spielern die Kontrolle
am Tisch und bezahlt nur die Erhöhungen
der anderen. Man gewinnt dadurch nur
wenn man die beste Hand hat.
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Die besten online Poker - Ranking -
Pokerräume
Online Poker zu spielen in den besten Pokerräumen. Die
hier aufgeführten Pokerräume wurden von uns ausführlich
getestet. Die Maßstäbe setzten wir insbesondere bei der
Auszahlung der Gewinne, der Frequentierung, dem Support und
der Software. Pokerräume die sehr spät ausgezahlt haben
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Sitzposition beim Poker
Mit der Position wird grundsätzlich nicht die
absolute Position an einem Tisch bezeichnet, sondern
die Sitzposition im Vergleich zu der Position des
Dealerbuttons. Als Anfänger unterschätzt man die
Wichtigkeit und den Vorteil einer guten Position.
Als "Position" bezeichnet man den Spieler, der am
Dealerbutton sitzt. Danach kommen die zwei Blinds.
Die zwei Blinds und der nächste Spieler haben "frühe
Position", die drei nächsten Spieler haben "mittlere
Position" und die drei letzten Spieler haben "späte
Position".
In jedem Spiel hat man Spieler, die rechts neben
der eigenen Position sitzen und deswegen vorher
handeln und man hat Spieler, die links von der
eigenen Position sitzen, und deswegen nachher
handeln. Weil jeder Spieler der vorher handelt,
durch seine Handlungen Informationen preisgibt, hat
man einen Vorteil, je mehr Spieler vor einem handeln
müssen. Erhöht der Spieler? Wieviel? Wer bezahlt die
Erhöhung? Als Grundregel kann man festhalten: Je
später die Position ist, desto besser!
In später Position kann man schlechtere Karten
spielen als in früher Position. Man muss dafür aber
auch die gegebene Information sinnvoll nutzen. Poker
ist ein Spiel, in dem ein Informationsvorsprung sich
meist direkt in Geld ummünzt.
Starthände Pokerblatt
Die Wahl der Starthände ist entscheidend über den
Erfolg Ihres Spiels. Die Starthände kann man
aufgrund von mathematischen Wahrscheinlichkeiten in
ein Rangsystem einordnen. Die 10 besten Starthände
sind:
Der Einfachheit halber teilt man die
möglichen Starthände in verschiedene Gruppen
ein. Die Gruppen sind absteigend sortiert
und auch innerhalb der Gruppen werden die
Karten von links nach rechts schwächer.
s steht für
suited (zwei Karten der gleichen Farbe, zum
Beispiel zwei Herz oder zwei Karo)
- Gruppe: AA, KK, QQ, JJ, AKs
- Gruppe: TT, AQs, AJs, KQs, AK
- Gruppe: 99, JTs, QJs, KJs, ATs,
AQ
- Gruppe: T9s, KQ, 88, QTs, 98s,
J9s, AJ, KTs
- Gruppe: 77, 87s, Q9s, T8s, KJ,
QJ, JT, 76s, 97s, Axs, 65s
- Gruppe: 66, AT, 55, 86s, KT, QT,
54s, K9s, J8s, 75s
- Gruppe: 44, J9, 64s, T9, 53s,
33, 98, 43s, 22, Kxs, T7s, Q8s
- Gruppe: 87, A9, Q9, 76, 42s,
32s, 96s, 85s, J8, J7s, 65, 54, 74s,
K9, T8, 43
Es gibt keine absoluten Regeln wann man
mit welcher Hand wie spielen kann. Es ist
abhängig von den eigenen Chipstacks, von der
Position und von der Höhe der Blinds. Die
oben genannten Punkte stellen nur
Anhaltspunkte zur Einschätzung der Stärke
einer Hand dar.
Prinzipiell unterschätzen Anfänger oft
das Potenzial von gleichfärbigen
Verbindungskarten, wie zum Beispiel 7 und 8
in Herz. Diese Hände werden vielleicht nicht
so oft gewinnen wie zwei Asse, aber wenn sie
die Strasse oder das Flush fertig machen,
werden Sie meistens einen großen Pot
gewinnen, da diese Hände nicht so
offensichtlich sind.
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